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Functional Training Summit #3: EBERHARD SCHLÖMMER - SCREENING ALS GRUNDLAGE JEDES TRAININGS


Functional Training Summit #3 EBERHARD SCHLÖMMER – FUNCTIONAL MOVEMENT SYSTEMS: SCREENING ALS GRUNDLAGE JEDES TRAININGS Eberhard Schlömmer ist Referent und Ausbilder für Functional Movement Systems. Functional Movement Systems hat den Functional Movement Screen entwickelt: Der Versuch ein System zu etablieren, die Bewegungsqualität von Menschen anhand von sieben grundlegenden Bewegungen zu quantifizieren. Der Gedanke dahinter ist folgender: Klassische Trainingsprogramme berücksichtigen in der Regel nicht die individuellen Voraussetzungen des Athleten, der Hausfrau oder des Wochenend-Helden. Bevor man sich viel bewegt, muss man sich gut bewegen. Deshalb das Motto von FMS: Fist move WELL, then move OFTEN.

Schlechte Bewegung in hohem Umfang führt zwangsweise früher oder später zu Verletzungen. „Bevor du Quantitäten berücksichtigst, suche erst nach dem qualitativen Minimum.“ Kollabieren beispielsweise deine Knie bei der Kniebeuge? Dann ist es keine gute Idee, mit einem Powerliftingprogramm zu starten. Ist deine Schultermobilität eingeschränkt? Dann solltest du dich erst um deine Beweglichkeit kümmern, bevor du schwere Hanteln über Kopf drückst. KOMPETENZ vor KAPAZITÄT! „Füge niemanden Schaden zu und schreite auf jedem Entwicklungsniveau voran in Richtung Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit.“ Das ist hart, da Grundlagenarbeit meist wenig Spaß macht. Das Ego verlangt nach „richtigem“ Training, nach schweren Übungen. Die Anderen machen es doch auch einfach!? Die Frage ist, ob sie es auch noch Jahre oder Jahrzehnte machen. Eberhard Schlömmer verwendet das Sinnbild einer Luftmatratze, von der man eine Kanone abschießt. Die eigene Bewegungskompetenz ist die Luftmatratze. Die Methode, zum Beispiel ein schweres Langhanteltraining, die Kanone. Es ist keine gute Idee zu feuern! Entwickle also aus deiner Luftmatratze erst ein Schiff und feuere besser erst einmal mit einer Schrotflinte. Fazit: Es muss nicht unbedingt der Functional Movement Screen sein, aber es ist wichtig, die individuelle Bewegungskompetenz zu messen, bevor man standardisierte Trainingspläne verfolgt. Nur weil etwas für andere funktioniert, muss es nicht für dich funktionieren. Das Screening sollte regelmäßig durchgeführt werden, um sichtbar zu machen ob Interventionen funktionieren. Es ist schwer, die eigene Leistungsfähigkeit kritisch einzuschätzen: Wir neigen dazu, Dinge oft und gern zu tun, worin wir gut sind, aber das zu meiden, worin wir schlecht sind. Das Gegenteil sollte der Fall sein! Ein kompetenter Trainer kann dir dabei helfen, langfristige Leistungsfähigkeit zu sichern.

[Foto von Perform Better Europe]


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Dipl.-Ing. Tim Böttner

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